PSA, CGC oder Beckett: Welches Grading passt zu deiner Karte?

Graded Karten sind der sicherste Weg, Zustand und Echtheit festzuhalten. Aber PSA ist nicht gleich CGC und Beckett spielt nochmal in einer eigenen Liga. Hier die Unterschiede, so wie wir sie täglich im Handel sehen.

PSA

Der Marktführer, vor allem bei Pokémon und Sportkarten. Skala 1 bis 10, PSA 10 heißt Gem Mint. PSA-Slabs erzielen im Wiederverkauf meist die höchsten Preise, weil die Nachfrage am größten ist. Nachteil: längere Bearbeitungszeiten und höhere Gebühren bei teuren Karten.

CGC

Ursprünglich aus dem Comic-Grading, inzwischen stark bei Trading Cards. Skala 1 bis 10 in halben Schritten, dazu CGC 10 Pristine als Sonderstufe über Gem Mint. CGC gilt als streng und konsistent, die Slabs sind modern und gut lesbar. Preise beim Wiederverkauf liegen bei gleicher Note meist etwas unter PSA, außer bei Pristine 10.

Beckett (BGS)

Bekannt für Subgrades: Zentrierung, Ecken, Kanten und Oberfläche werden einzeln bewertet. BGS 10 Pristine und das Black Label (alle Subgrades 10) sind die begehrtesten Slabs überhaupt. Beckett wird vor allem bei Sportkarten und High-End-Pokémon genutzt.

Für Comics und Spiele

Bei Comics ist CGC der Standard, CBCS die Alternative. Bei Videospielen dominiert WATA, CGC bietet ebenfalls Video-Game-Grading an. Hier zählt neben der Note auch das Seal-Rating, also der Zustand der Folie.

Wann lohnt sich Grading?

  • Die Karte ist Near Mint mit guter Zentrierung.
  • Der Marktwert liegt deutlich über den Grading-Kosten (Faustregel: ab 50 bis 100 Euro Rohwert).
  • Du willst verkaufen, tauschen oder langfristig aufbewahren.

Alle unsere Graded Karten kommen im ungeöffneten Original-Slab. Die Zertifikatsnummer kannst du direkt beim Grader online prüfen. Schau dir unsere Graded-Kategorie an.