Pokémon-Karten: Zustand selbst bestimmen in 5 Schritten

Der Zustand entscheidet über den Preis einer Karte. Zwischen Near Mint und Lightly Played liegen bei gefragten Karten oft 30 bis 50 Prozent. Mit dieser Checkliste prüfst du jede Karte in zwei Minuten.

1. Licht und Hilfsmittel

Nutze Tageslicht oder eine helle, weiße Lampe und kippe die Karte langsam. Kratzer und Dellen siehst du nur im Streiflicht. Eine Lupe mit 10-facher Vergrößerung hilft bei Kanten und Ecken.

2. Ecken

Alle vier Ecken müssen spitz sein. Leichtes Weiß an einer Ecke bedeutet in der Regel Lightly Played. Abgerundete oder gestauchte Ecken sind Moderately Played oder schlechter.

3. Kanten

Prüfe Vorder- und Rückseite. Bei Pokémon-Karten fällt Kantenweiß auf der blauen Rückseite am stärksten auf. Kleine weiße Punkte sind normal bei LP, durchgehendes Weiß ist MP.

4. Oberfläche

Kratzer auf dem Holo, Druckfehler, Dellen und Fingerabdrücke zählen alle. Holo-Karten haben fast immer feine Linien, das ist bei NM tolerierbar, solange sie nicht ins Auge springen.

5. Zentrierung

Miss die Ränder links und rechts sowie oben und unten. Bis etwa 60/40 gilt als gut, bei 70/30 und schlechter sinkt der Wert deutlich, auch wenn die Karte sonst perfekt ist. Für PSA 10 brauchst du in der Regel 55/45 oder besser.

Unsere Skala

  • Near Mint (NM): wie neu, höchstens winzige Spuren unter Lupe.
  • Lightly Played (LP): leichtes Kantenweiß, kleine Oberflächenspuren.
  • Moderately Played (MP): deutliche Spuren, leichte Knicke möglich.
  • Heavily Played (HP): starke Spuren, Knicke, Wasserflecken.
  • Damaged (DMG): Risse, starke Knicke, Beschriftung.

Warum das für dich zählt

Bei NBHD steht der Zustand in den Details jedes Artikels und jede Karte wird vor dem Versand nach genau dieser Liste geprüft. Wenn du selbst verkaufen willst, hilft dir die Skala beim Ankauf. Fotos von Ecken und Kanten machen dein Angebot sofort belastbar. Zum Ankauf